März 2017

Den Berendsborn aufgeräumt

Rund 30 Berendsborner räumten ihren Stadtteil beim Dreck-weg-Tag des Bürgervereins Berendsborn Aktiv auf. Dabei trugen sie zwei Traktor-Ladungen mit Müll zusammen.

Ein Bollerwagen, Fahrradteile und ein Autoreifen…. Das ist nur ein Teil der Hinterlassenschaften achtloser Bürger, den fleißige Helfer des Bürgervereins am Dreck-weg-Tag am Samstag, 25. März, rund um den Konzer Stadtteil aufgesammelt und beseitigt haben. Öffentliche Grünanlagen, Wege und Straßenränder hatten die fleißigen Saubermänner und -frauen im Blick, wo sie Getränkedosen, Flaschen oder sonstigen Müll aufsammelten. Am Ende kamen zwei Anhänger-Ladungen an Müll zusammen, die statt vom Verursacher von der Allgemeinheit kostenpflichtig entsorgt werden müssen. „Zwar lag in diesem Jahr offenbar weniger Müll in der Landschaft herum“, resümierte Bürgervereins-Vorsitzender Hans-Josef Luy, „aber es ist immer noch unbegreiflich, dass manche Menschen ihre Hinterlassenschaften einfach achtlos in die Gegend werfen.“





März 2017


Berendsborner Senioren trafen sich

Gute Unterhaltung gab es beim Seniorenkaffee des Bürgervereins Berendsborn. Zwei Mal im Jahr lädt der Bürgerverein die Senioren des Stadtteils zu einem Kaffeenachmittag ein.

Bei selbst gebackenem Kuchen, herzhaften Schnittchen und einem abwechslungsreichen Programm unterhielten sich die Berendsborner Senioren beim Seniorenkaffeenachmittag am Mittwoch, 15. März. Der Verein hatte für die rund 30 Frauen und Männer ein kurzweiliges Programm zusammengestellt, in dem Musik und Gesang nicht zu kurz kamen. Natürlich erfuhren die Gäste auch die neuesten Neuigkeiten aus ihrem Stadtteil und konnten beim Bingo-Spiel sogar kleine Präsente gewinnen.

Die nächste Gelegenheit, selbst gebackenen Berendsborner Kuchen zu essen, gibt es am Berendsbornfest am 30. April und 1. Mai. Dann können sich die Berendsborner Senioren wieder zum Kaffeenachmittag im Festzelt treffen.





Februar 2017


Informationsveranstaltung der Verbandsgemeindewerke Konz

Dass der Bürgerverein auch auf aktuelle Ereignisse im Stadtteil schnell reagiert, zeigte sich im Anschluss an die letzte Mitgliederversammlung. Nachdem die Sträucher auf der Festwiese vor zwei Wochen abgeschnitten worden waren und sich Anwohner fragend an den Verein gewendet hatten, bat der Vorstand die Verbandsgemeindewerke über geplante Kanalarbeiten im Stadtteil zu informieren. Werkleiter Stefan Oberbillig stellte den geplanten Bau eines Regenrückhaltebeckens vor, das unter der Festwiese am Berendsborn errichtet werden soll. Im Frühjahr sollen die Bauarbeiten beginnen und ein 180 Kubikmeter fassendes, unterirdisches Becken gebaut werden. Von dort wird ein neu zu verlegender Kanal das Wasser ableiten. Dieser Kanal wird größtenteils mit aufwändiger Technik unter der Erdoberfläche entlang des Berendsgrabens verlegt. Wenn bei Starkregen das neue Becken überläuft, leitet ein weiterer Kanal das Wasser direkt in den Berendsgraben ab, der seit Jahrzehnten als Regenrückhaltebecken dient. Die eigentlichen Arbeiten sollen erst nach dem Berendsbornfest beginnen. „Unsere Arbeiten sind rechtzeitig vor dem nächsten Berendsbornfest 2018 abgeschlossen“, versicherte Oberbillig. Aufgrund naturschutzrechtlicher Vorschriften seien jetzt bereits die Hecken auf der Festwiese geschnitten worden, weil auch dort ein neuer Kanal verlegt werden müsse. Von Anwohnern wurde die Informationspolitik der Verbandsgemeindewerke kritisiert. Erst nachdem die Hecken geschnitten waren und die Anwohner sich schriftlich an die Verwaltung gewendet hatten, war die Informationsveranstaltung kurzfristig angesetzt worden. Mittlerweile sind auch an der Zufahrt zum Berendsgraben einige Bäume gefällt worden. Dieser Platz sei erforderlich, um eine große Baumaschine zu platzieren, die den neuen, unterirdischen Kanal durch den Berendsgraben presst, informierte die Verwaltung.



Mai 2016

Regentanz unterm Maibaum

Wetterkapriolen am Berendsbornfest: dem verregneten Start am 30. April folgte strahlender Sonnenschein am 1. Mai. Die Besucher des Berendsbornfestes ließen sich auch vom total verregneten Start das Stadtteilfest nicht vermiesen sondern tanzten im Regen unter dem Maibaum. Am 1. Mai zeigte sich das Wetter von einer besseren Seite. Bei Sonnenschein zog es zahlreiche Wanderer zu dem traditionellen Stadtteilfest.
Zum siebten Mal hatte der Bürgerverein Berendsborn die Wiese am St. Bernhards-Brunnen in einen Festplatz verwandelt. Imbiss- und Getränkestände, ein Festzelt und eine große Bühne lud
en zum Verweilen unterm Maibaum ein. Alleine das Wetter verbreitete zum Feststart keine Feierlaune. Einstellige Temperaturen und Dauerregen machten den Berendsbornern zu schaffen. Hinzu kam die krankheitsbedingte Absage der Big Band des Gymnasiums Konz. Nichtsdestotrotz tanzten die Gäste des Bürgervereins zur Bühnenshow von DJ Bernie auf dem verregneten Asphalt. Den 1. Mai nutzten dann doch etliche Wanderer zum Abstecher nach Konz. Die Kinder der Grundschule St. Nikolaus unterhielten die zahlreichen Gäste mit ihren Tänzen und Theateraufführungen und die Showtanzgruppe Rainbow begeisterte mit ihrere tollen Bühnenshow. Die Trierer Band "All about Joel" und das mittlerweile sonnige Wetter sorgten für einen vollen Festplatz und gute Stimmung zum abschluss des Festes.


 
 








Februar 2016

Bürgerverein zieht positive Jahresbilanz - Vorstand neu gewählt


An seiner jüngsten Mitgliederversammlung am Montag, 15. Februar, zog der Bürgerverein Berendsborn Aktiv eine positive Bilanz seiner Aktivitäten des vergangenen Jahres. Die Neuwahl des Vorstandes brachte keine Überraschungen. Der Verein will seine Jugendarbeit verstärken.

Seniorennachmittage, Federweißen- und Glühweinfest, ein Dreck-weg-Tag und das Berendsbornfest gehören schon zum Standardprogramm des Bürgervereins. Darüber hinaus besuchten die Berendsborner die alte Bundeshauptstadt Bonn und haben den Bau einer Gerätehalle begonnen. Als großen Erfolg verbucht der Bürgerverein die Sanierung der maroden Brienon-Brücke. Über Jahre hatte sich der Verein für den Erhalt dieser wichtigen Fußwegeverbindung in das Stadtzentrum stark gemacht. Im vergangenen Jahr konnten Verein und Bürger die Wiedereröffnung der sanierten Brücke feiern.

Auch im Jugendbereich hat sich einiges getan. Im Vereinslokal „Weinstube Luy“ wird jeden Mittwoch ab 18 Uhr ein Raum zur Verfügung gestellt, in dem sich junge Berendsborner treffen. „Seit einigen Wochen wird das Angebot gut angenommen, “ sagt Vereinsvorsitzender Hans-Josef Luy, „die jungen Leute treffen sich zum Karten spielen, Musik hören oder einfach nur zum Reden.“  Weitere Angebote für Jugendliche sollen folgen. Bereits seit längerem gibt es für alle Interessierten den Berendsborn-Stammtisch immer Freitagsabends.

Die Planungen für das diesjährige Berendsbornfest laufen bereits. Am 1. Mai soll wieder eine TOP-Band das Publikum unterhalten. Geplant ist in diesem Jahr auch eine engere Zusammenarbeit mit der Konzer Doktor Bürgerstiftung bei der Saarpedal-Veranstaltung im Maiers Park. Ohne Überraschungen verlief die Vorstandswahl. Neu im Gremium ist Claudine Peifer als stellvertretende Schriftführerin. Hans-Josef Luy (Vorsitzender), Raimund Esch (stellvertretender Vorsitzender), Kerstin Wacht (Kassiererin), Silvia Schwankl (stellvertretende Kassiererin), Karl-Peter Jochem (Schriftführer) und Guido Wacht (Beisitzer) wurden in ihren Ämtern bestätigt.



November 2015

Brienonbrücke nach Sanierung eingeweiht

Nachdem die Sanierung der Brienonbrücke bereits im Sommer abgeschlossen wurde, hatten Bürgerverein und Stadt am Samstag, 7. November, zur offiziellen Einweihung geladen. Der Bürgerverein hatte jahrelang für die Erhaltung der wichtigen Fußwegeverbindung zwischen Stadtteil und Stadtzentrum gekämpft. Gleichzeitig feierte die Stadt an diesem Wochenende das 50-jährige Bestehen der Partnerstadt mit der französischen Gemeinde Brienon.

„Als Vertreter des Bürgervereins Berendsborn bin ich beim Anblick der sanierten Brienonbrücke glücklich und stolz, dass wir diese wichtige Fußwegeverbindung für die nächsten Jahrzehnte sichern konnten und der Bürgerschaft weiter zur Verfügung stellen können,“ sagte Vorstandsmitglied Karl-Peter Jochem in seiner Rede anlässlich des Festaktes an der Brücke. Großes bürgerschaftliches Engagement und viel Überzeugungsarbeit hätten letztendlich den Abriss verhindert.

Zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens, Bürgerinnen und Bürger der Stadt und eine Abordnung der Partnerstadt Brienon waren zur Einweihung gekommen. Anlässlich der Eröffnung der Brücke im Juli 1966 hatte der damalige Bürgermeister Michael Kutscheid das Bauwerk als Symbol der Völkerverständigung und einer dauerhaften Verbindung zwischen den Menschen in den Partnerstädten Konz und Brienon bezeichnete. Ein Jahr zuvor hatte die Stadt Konz die Partnerschaft mit Brienon begründet und gehörte damit zu den ersten rheinland-pfälzischen Gemeinden, die eine Partnerschaft mit einer französischen Gemeinde schlossen. Ebenfalls aus dem Partnerschaftsgedanken heraus hat die Gemeinde Brienon eine Straße nach ihrer Partnerstadt Konz benannt. Neben der symbolischen Bedeutung und der für das Konzer Stadtbild einmaligen geschwungenen Bauweise hob Jochem die verkehrliche Bedeutung des Bauwerks hervor.

Die vom Bürgerverein organisierten und durch unabhängige Stellen durchgeführten Zählungen hatten eindeutig bewiesen, dass der Erhalt der Brienonbrücke weit mehr ist, als an einem Symbol festzuhalten. Repräsentative Zählungen hatten ergeben, dass durchschnittlich täglich 400 Menschen die Brücke benutzen. Damit ist sie sowohl für die Menschen des Berendsborn wichtig, die in der Stadt gehen. Als auch für die Menschen aus dem Stadtzentrum, die den Friedhof besuchen wollen oder ihre Kinder zur Kita oder Grundschule begleiten. Die Zahl 400, die der Verein im Juli 2014 ermittelte, hatte entscheidend zur Versachlichung der Diskussionen in den städtischen Gremien beigetragen und den Nutzen der Brienon-Brücke als wichtige Fußwegeverbindung inmitten der Stadt Konz mehr als bestätigt. Mit einer deutlichen Mehrheit hatte der Stadtrat im September 2014 die Sanierung des Bauwerks beschlossen. Zahlreiche Mitglieder des Bürgervereins hatten die entscheidende Sitzung besucht.

Auch Bürgermeister Dr. Frieden stellte in seiner Rede die Bedeutung der Brücke für die Stadt fest. 470.000 Euro hat die komplette Maßnahme gekostet. 250.000 Euro hatte die ADD als Zuschuss gewährt. Im Februar 2015 hatten die Arbeiten begonnen. Bereits zum Heimat- und Weinfest am 10. Juli war die Brücke wieder freigegeben.







April/Mai 2015


Schlechtes Wetter ist auf dem Berendsborn egal

Das regnerische Wetter am 1. Mai-Wochenende hat den Berendsbornern das Feiern ihres Stadtteilfestes nicht vermiest. Gemeinsam mit hunderten von Gästen feierten sie das Berendsbornfest auf der Festwiese am Brunnen.
Der Festplatz ist voller Menschen. Im Festzelt und an den Getränke- und Imbissständen drängen sich die Gäste: Es ist wieder Berendsbornfest.
Daran änderte auch das schlechte Wetter in diesem Jahr nichts. „Die Berendsborner und ihre Gäste freuen sich auf dieses Fest und treffen sich hier zum Feiern“, sagt der Vorsitzende des Bürgervereins Hans-Josef Luy, „und da ist das Wetter ganz egal.“ Seit sechs Jahren richtet der Verein das Fest rund um den Brunnen aus. Der Erlös fließt traditionell wieder in den Stadtteil zurück. So haben Luy und seine Mitstreiter in den vergangenen Jahren einen Bolzplatz und ein Basketballkleinspielfeld gebaut und einen Park mit einer Boulebahn angelegt. Sie haben einen Spielplatz renoviert und neue Spielgeräte gekauft und unterstützen die Schule und Kitas im Stadtteil. „Die Menschen wissen, dass unser gesamter Gewinn wieder in den Stadtteil investiert wird. Und das honorieren sie“, sagt Luy. Mit einem Festzelt sind die Berendsborner auch gegen schlechtes Wetter gewappnet. Eine neue Festgastronomie, das Kuchenbuffet und Getränkestände sorgten für hervorragende Verpflegung. Und auch das Programm ist ein Garant für das Gelingen des Berendsbornfestes. Stimmungsmusik ist eines der Markenzeichen. Die Big Band des Gymnasiums Konz, DJ Bernie Fischer, die Kinder der Grundschule St. Nikolaus und DJ Hammo waren den Gästen aus den vergangenen Jahren bestens bekannt. Mit „Eschkultur“ stand eine ganz neue Band erstmals auf der Bühne: Kristina Esch, Ruth Winkel und Michel Kickert. Auch die Showtanzgruppe „Rainbow“ feierte in diesem Jahr ihr Berendsborn-Debut. Als Top-Act stand die  Trierer Billy Joel Tribute-Band „All about Joel“ auf der Bühne. Rund zwei Stunden begeisterten die sieben Musiker das Publikum die trotz des miesen Wetters mitklatschten, mitsangen und mittanzten. Der Regen war ganz einfach egal.


April 2015


Der Frühjahrs-Seniorennachmittag lockte mit strahlendem Sonnenschein und fröhlichem Programm

Erzählen und Lachen, Essen und Trinken, Schunkeln und Singen: Das Unterhaltungsteam um Silvia Schwankel, Renate Frede, Monika Weirich und Raimund Esch haben wieder einmal einen erlebnisreichen Nachmittag für unsere Seniorinnen und Senioren gestaltet. Neben dem gemeinsamen Gespräch bei Kaffee, Kuchen und Wein durfte auch dieses mal Raimunds Singstunde nicht fehlen. Mit volkstümlichen Weisen wurde das Frühjahr fröhlich besungen. Die Senoirennachmittage bilden neben dem Berendsbornfest und den gestalterischen Aktivitäten am Ortsbild mittlerweile einen Schwerpunkt der Arbeit des Bürgervereins. 


April 2015


Mitglieder des Bürgervereins Berendsborn auf Bildungsfahrt nach Bonn


Die diesjährige Bildungsfahrt des Bürgervereins hatte die Bundesstadt Bonn zum Ziel. Unser Schriftführer Karl-Peter Jochem, der selbst einige Jahre in Bonn lebte und arbeitete, hatte bedeutende Orte und Baudenkmäler der jüngeren deutschen Geschichte zu einer erlebnisreichen Stadttour in Deutschlands ehemaliger Hauptstadt verbunden. Zunächst wurde das Haus der Geschichte, ein Museum der deutschen Zeitgeschichte seit 1945, besucht. Im Anschluss daran führte Karl-Peter Jochem die Mitglieder entlang eines Rundweges zu zeithistorisch bedeutenden Orten des ehemaligen Regierungsviertels. Ziel der Etappe war der Hofgarten, dessen Atmosphäre am wohl bis dahin wärmsten Tag des Jahres alle Teilnehmer begeisterte.
Eine gemütlicher Stadtrundgang in Bonns Einkaufsmeile rundete die gelungene und begeisternde Fahrt des Bürgervereins ab.


Februar 2015

Mitgliederversammlung des Bürgervereins Berendsborn beschließt eine neue Satzung


In der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung des Bürgervereins Berendsborn, welche am 23. Februar stattfand, stand ein neuer Satzungsentwurf zur Abstimmung an. Erforderlich wurde die Änderung aufgrund einer Vereinsprüfung durch das Finanzamt Trier. Dieses hatte Formulierungen der alten Satzung zum Vereinszweck bemängelt und war der Meinung, dass die Aufgaben und Ziele eindeutiger gefasst werden müssten. Diesem Anspruch ist der Verein nun durch die Aktualisierung der Satzung gerecht geworden. Der neue Satzungstext steht unter der Rubrik "Satzung" auf dieser Homepage zur Verfügung.


Dezember 2014

St. Nikolaus bescherte die Berendsborner Kinder

St. Nikolaus besuchte das Glühweinfest des Bürgervereins Berendsborn. Für die Kinder gab es eine Nikolaustüte, für die Erwachsenen würzigen Glühwein und deftige Speisen.

Der Duft von Glühwein, Waffeln und frisch Gebrutzeltem lag in der Luft, als der Bürgerverein am 2. Advent sein Glühweinfest feierte. Zur Musik vom Jugendorchester des Musikverein Könen und dem Gesang von Kristina Esch drängten sich die Menschen um den Glühweinstand. Strahlende Kinderaugen gab es bei Einbruch der Dunkelheit, als St. Nikolaus den Berendsbornern seinen Besuch abstattete. Rund 60 Kinder hatten auf den heiligen Mann gewartet. Einige von ihnen hatten Gedichte oder Lieder gelernt, die sie darboten. Zur Belohnung gab es für jedes Kind eine gut gefüllte Nikolaustüte.



September 2014


Berendsborner feierten ihren Brunnen

Bei strahlendem Sonnenschein feierten die Berendsborner das 25-jährige Jubiläum der Einweihung ihres Brunnens. Der Bürgerverein Berendsborn Aktiv hatte ein buntes Programm zusammengestellt.

Der Geruch von Zwiebelkuchen und Gulaschsuppe lag in der Luft. Dazu frischer Federweißer und Musik von der Stadtgarde Augusta Treverorum aus Trier und interessante Geschichten rund um den Brunnen und den Stadtteil. Das waren die Zutaten, die der Bürgerverein Berendsborn am Brunnenfest präsentierte. Der strahlende Sonnenschein tat sein Übriges, so dass die zahlreichen Besucher fröhlich ihren Brunnen feiern konnten. Dessen Geschichte und die Entstehung des Stadtteils Berendsborn erklärte der Konzer Heimatforscher und Ehrenbürger Rudolf Molter. Bereits im 16. Jahrhundert war der Brunnen erstmals in einer Urkunde des Klosters Himmerod erwähnt worden. Gemeinsam mit dem weißen Wacken, einem Monolithen der heute in unmittelbarer Nähe des Brunnens steht, bildete er die Gerichtsgrenze zwischen den Ämtern Pfalzel und Saarburg. Eine Innschrift am heutigen Brunnen weist auf diese Bedeutung hin. Am 6. November 1949 legte der damalige Konzer Bürgermeister Lehmann den Grundstein zum ersten Haus in der Straße „Am Berendsborn“. Es war die erste Erschließungsstraße eines neuen Stadtteils, der auch heute noch bei den Konzern als „Siedlung Berendsborn“ bekannt ist.

 


September 2014

Stadtrat beschließt Sanierung der Brienonbrücke mit großer Mehrheit

Mehrheit der FWG enthält sich

Der Konzer Stadtrat hat in seiner Sitzung am Dienstag, 23. September, die Sanierung der Brienonbrücke mit großer Mehrheit beschlossen. Zahlreiche Mitglieder des Bürgervereins Berendsborn hatten die Stadtratssitzung besucht. Der Verein engagiert sich seit Jahren für den Erhalt der Brücke.

Rund 25 Vereinsmitglieder waren zu der entscheidenden Sitzung erschienen, um sich die Argumente der Fraktionen zum Tagesordnungspunkt „Brienonbrücke“ anzuhören. Die besondere Bedeutung dieses Themas wurde gleich zu Beginn der Sitzung deutlich, als die Grünen-Fraktion beantragte, diesen Tagesordnungspunkt angesichts der vielen Zuschauer vorzuziehen. Dem Antrag wurde stattgegeben.

Zunächst trug der von der Verwaltung beauftragte Gutachter vor, dass die Brücke zwar einige Mängel aufweist, die Tragfähigkeit allerdings gegeben sei. Insbesondere die Berührungsschutzplatten, die die Fußgänger vor den Oberleitungen derBahn schützen sollen, seien marode und müssten dringend entfernt werden. Alle anderen Verschleißerscheinungen am Geländer, dem Belag und der Konstruktion der Brücke könnten saniert werden. Die Sanierungskosten bezifferte der Gutachter auf 462.000 Euro. Der Abriss würde 336.000 Euro kosten. Der Abriss müsste wegen des laufenden Bahnbetriebs hauptsächlich an Wochenenden oder nachts durchgeführt werden. Die Sanierung könnte in zwei Bauabschnitten erfolgen. Der Abbau der Berührungsschutzplatten müsste möglichst schnell erfolgen. Dazu müsste die Brücke gesperrt werden. Anschließend könnte mit der Sanierung begonnen werden. Bis zum Sommer 2015 könnte die Maßnahme beendet sein. Weber konnte zwar keine exakte Prognose darüber abgeben, wie lange die Brücke nach einer Sanierung noch intakt ist. Nach seinen Erfahrungen sei aber von 15 bis 20 Jahren auszugehen. Guido Wacht erläuterte, dass eine wesentlich längere Frist denkbar sei, wenn die Verwaltung künftig die ordnungsgemäßen Unterhaltungsarbeiten durchführt.

Bürgermeister Frieden erklärte, dass sämtliche Anfragen der Verwaltung, Zuschüsse für eine Sanierung zu bekommen, negativ beschieden worden seien. Nichtsdestotrotz solle der Stadtrat über die Sanierung beschließen.Für die CDU-Ratsfraktion erklärte deren Vorsitzender Bernd Henter, dass neben den emotionalen Gründen die Fakten für die Sanierung der Brücke sprächen. 400 Nutzer würden diese wichtige Fußwegeverbindung täglich nutzen. Auch wenn es keine Zuschüsse gäbe, müsste die Brücke saniert werden. Die CDU-Fraktion stimmte geschlossen für die Sanierung.

FWG-Fraktionsvorsitzender Hermann-Josef Momper war zwar grundsätzlich für die Sanierung der Brücke, hatte aber Bedenken aufgrund der finanziellen Belastung der Stadt, die durch die Maßnahme noch vergrößert würde. Ungläubiges Staunen erntete Momper mit seiner Aussage, die FWG habe in „zähen Verhandlungen erreicht, dass die Stadt einen Zuschuss in Höhe von 250.000 Euro erhalte, wenn die Zusage gegeben würde, dass die Brienonbrücke nach der Sanierung noch 25 Jahre intakt ist.“ Diese Zusage wollte der Gutachter Wagner verständlicherweise spontan nicht geben, ohne sich vertieft damit zu befassen. Die Antwort auf die Frage, wer einen solchen Zuschuss zahlen würde, blieb Momper schuldig. Als Mitarbeiter der zuständigen Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion habe Momper laut Auskunft von Bürgermeister Frieden bisher entsprechende Zuschussanträge schriftlich abgelehnt. Über den ebenso durchschaubaren wie dubiosen Antrag der FWG, der Sanierung nur unter diesen Bedingungen zuzustimmen wurde gar nicht erst abgestimmt. Bei der Abstimmung über die Sanierung der Brücke war sich die Fraktion dann auch uneinig. Während sich die Mehrheit von fünf Fraktionsmitgliedern enthielt, stimmten die anderen der Sanierung zu.
Bei der SPD-Fraktion gab es fünf Zustimmungen bei einer Stimmenthaltung.

Einstimmig votierten die Grünen für die Sanierung. Fraktionsvorsitzende Martina Wehrheim brachte es auf den Punkt, indem sie feststellte, dass die Stadt 336.000 Euro für den Abriss ausgeben müsse und anschließend nichts hätte. Für 130.000 Euro mehr hätte man eine intakte Brücke.

Dies sah auch die FDP-Fraktion so und stimmte geschlossen für die Sanierung der architektonisch wertvollen Brücke.

Der Vorstand bedankt sich bei Allen, die uns bei unserer Arbeit für die Brienon-Brücke unterstützen und insbesondere auch bei denjenigen, die zur Stadtratssitzung kamen. Sie haben das Engagement des Bürgervereins eindrucksvoll unterstrichen. Mit dieser erneuten, eindeutigen Abstimmung für den Erhalt der Brücke ist die Verwaltung jetzt in die Pflicht genommen, die Sanierung endlich ernsthaft in Angriff zu nehmen. 


September 2014
Neuer Rutschenturm für Spielplatz Nikolausstraße - Sebastianusstraße

Im Sommer 2013 wurde mit tatkräftiger Unterstützung durch den Bürgerverein Berendsborn der Spielplatz Nikolaus-/Sebastianusstraße in weiten Teilen umgestaltet und mit neuen Spielgeräten ausgestattet. Im Frühjahr dieses Jahres wurde der verbliebene Rutschenturm aus Gründen der Verkehrssicherheit abgebaut und entfernt.

Die großzügige Spende von 2.000,- € durch „RWE – Aktiv vor Ort“, ermöglichte die Anschaffung eines neuen Rutschenturms mit Röhre und Kletteraufstieg für 2.800,- €, der kürzlich aufgebaut wurde. Dankenswerter Weise hat sich Berthold Baumann von RWE Deutschland im Rahmen des Projekts „RWE – Aktiv vor Ort“ hierfür eingesetzt. RWE unterstützt damit das ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter vor Ort.

Der Bürgerverein Berendsborn hob mit seinen fleißigen Mitgliedern die Fundamente für den neuen Turm aus und ebneten – nach dem Aufbau des Rutschenturms durch Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt Konz – den Boden rund um das neue Spielgerät und säten Rasen ein. Abschließend wurde der neue Turm von den mithelfenden Kindern getestet und für gut befunden.


Juli 2014

Der Nutzen der Brienonbrücke ist nachgewiesen: Über 400 Fußgänger und Radfahrer benutzen die Brienonbrücke täglich.

Der Bürgerverein Berendsborn kämpft wider allen Versuchen, den Nutzen der Überführung aufgrund der neuen Bahnunterführung in Abrede zu stellen, für den Erhalt der Brienonbrücke.
Hierbei können aber nicht nur Emotionen einen Verbleib der Brücke begründen. Für den Nutzen, der die Sanierungskosten rechtfertigen muss, müssen klare Fakten auf den Tisch.
Und diese Fakten hat der Bürgerverein nun mit zwei unabhängigen Zählungen präsentiert.
Zunächst wurde eine Handzählung durch eine unabhängige Person am 3. Juli zwischen 6.00 Uhr morgens und 10.00 Uhr durchgeführt.
Innerhalb dieser vier Stunden konnten über 100 Verkehrsteilnehmer gezählt werden, welche die Brücke entweder in Richtung Stadt oder Richtung Berendsborn benutzen. Hinzu kommt noch eine Gruppe des Hauses für Kinder, die 75 "Teilnehmer" hatte. Zwar gehen die Kinder regelmäßig diese Strecke, um eine Aussage zum "durchschnittlichen täglichen Verkehr" zu erhalten, wurde die Gruppe im Einzelergebnis zunächst nicht berücksichtigt.
In der "Spitzenstunde" zwischen 7.15 Uhr und 8.15 Uhr wurden alleine 49 Personen gezählt. Eine Hochrechnung dieser Zahl nach der Trendprognose würde ein Ergebnis von weit über 400 täglichen Nutzern ergeben.
Dieses Ergebnis hat den Bürgerverein bewogen, eine weitere Zählung durch ein unabhängiges Verkehrsplanungsbüro durchführen zu lassen.
Das Büro V-Kon, welches derzeit auch die Verkehrsstudie für die Stadt Konz bearbeitet, hat daraufhin selbst Interesse an den Daten bekundet, können diese doch auch Aussagen für die laufenden Studien über die Konzer Verkehrsströme liefern.
Am 17. Juli hat das Büro eigenständig und ohne vorherige Mitteilung des Zähltages eine Videozählung durchgeführt. Wie auch schon der 3. Juli ist auch der 17. Juli ein sogenannter "repräsentativer Zähltag", der in der Wochenmitte und zudem unbeeinflusst von Ferien oder Feiertagen ist.
Im Ergebnis wurde die Zählung des Bürgervereins bestätigt: Zwischen 6.00 Uhr und 19.15 Uhr wurden 436 Verkehrsteilnehmer registriert. Auch die morgendlichen Zahlen des Bürgervereins wurden bestätigt. Aufgrund der Technik konnten zudem Fußgänger und Radfahrer oder "Fahrrad schiebende" Fußgänger getrennt gezählt werden. In Richtung Stadt waren in der Zählzeit 132 Fußgänger und 58 Radfahrer unterwegs. In Richtung Berendsborn waren dies 182 Fußgänger und 64 Radfahrer. Damit ist die Brienonbrücke nicht nur eine bedeutende innerstädtische Fußgängerbrücke, auch für den Radverkehr stellt sie eine bedeutende Achse dar.
Der Nutzen der Brücke ist also bestätigt. Damit können die weiteren Diskussionen um die Sanierung auf belastbare Fakten aufbauen.


Mai 2014

Berendsbornfest ist Publikumsmagnet

Trotz Regens ließen sich die Berendsborner ihr Stadtteilfest nicht vermiesen. Sie feierten am 30. April und 1. Mai  Tage rund um den Brunnen und den von Kindern geschmückten Maibaum.

 

Ein kleines und ein großes Jubiläum feierten die Berendsborner rund um den 1. Mai. Zum fünften Mal hatte der Bürgerverein Berendsborn Aktiv das Berendsborfest organisiert. Und vor 25 Jahren wurde der Brunnen nach seiner Renovierung eingeweiht. Nachdem Kinder den Maibaum geschmückt hatten, der anschließend von den „stärksten Männern des Berendsborn“ aufgestellt worden war, startete der Bürgerverein sein Fest, das mittlerweile zum festen Bestandteil des Konzer Veranstaltungskalenders gehört. Dutzende Helfer verwandeln die Wiese am Brunnen alljährlich in einen Festplatz mit Getränke- und Imbissständen, Hüpfburg und Festzelt. Live-Unterhaltung auf der Bühne, Kaffeenachmittag und gute Laune – das sind die Markenzeichen des zweitägigen Festes, das jedes Jahr hunderte von Besuchern anzieht. Zwar war der 1. Mai reichlich verregnet, der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. „Die Menschen honorieren unsere Arbeit und dass wir unsere Einnahmen komplett in gemeinnützige und soziale Projekte unseres Stadtteils investieren, “ sagte Vereinsvorsitzender Hans-Josef Luy. In den fünf Jahren seines Bestehens hat der Verein bereits mehr als 27.000 Euro investiert, darunter knapp 11.000 Euro an Spenden. Das Geld floss in einen Bolzplatz, ein Basketballspielfeld, eine Boulebahn, eine Parkanlage und Spielgeräte für einen Spielplatz sowie in Schul und Kindergartenprojekte. Darüber hinaus leisteten freiwillige Helfer hunderte von Arbeitsstunden.



  
  
  



März 2014

Mitglieder des Bürgervereins auf großer Fahrt in den Landtag nach Mainz

Auf Einladung des Vereinsmitgliedes und Landtagsabgeordneten Bernd Henter besuchte der Bürgerverein kürzlich den Landtag in Mainz.

Neben der Besichtigung des Plenarsaals konnten die Mitglieder in einer Fragestunde Anliegen an den Konzer Abgeordneten richten. Bernd Henter gab zudem Einblicke in die Arbeit der Abgeordneten und erläuterte die komplexen Zusammenhänge europäischer, bundespolitischer und landespolitischer Angelegenheiten.

Nach dem anschließenden Mittagsessen in der Landtagskantine führte das Tagesprogramm die Mitglieder des Bürgervereins weiter zum Südwestrundfunk, der neben den Funkhäusern in Stuttgart und Baden-Baden auch in Mainz einen Hauptstandort unterhält. Hautnah konnten nicht nur die Fernsehstudios besichtigt werden, auch hatte man in kleinen Gruppen die Gelegenheit, während laufender Radioprogramme den Moderatorinnen über die Schulter zu schauen und in Musikpausen gar mit ihnen ins Gespräch zu kommen; ein wahrlich nicht alltägliches Erlebnis.

Dem Satzungszweck des Bürgervereins verpflichtend, der nicht zuletzt auch eine gute Portion Kultur und Geselligkeit beinhaltet, endete das offizielle Besuchsprogramm im Weingut Huster in Ingelheim. Den illustren Beschreibungen des leidenschaftlichen Ökowinzers Huster folgten einige rheinhessische Weinköstlichkeiten, welche fachkundig von den Berendsbornern beprobt wurden.

Nach einer kurzweiligen Rückfahrt zum Ausgangspunkt endete eine rundum gelungene Tagesfahrt des Bürgervereins Berendsborn, die sicherlich Lust auf weitere Exkursionen gemacht hat.


11. Februar 2014:

Pressemitteilung des Bürgerverein Berendsborn aktiv e.V.

Erfolgreicher Einsatz des Bürgerverein Berendsborn für den Erhalt der Brienon Brücke

Mit der Verabschiedung des städtischen Haushalts 2014 werden auch die Weichen für ein Projekt gestellt, für das sich der Bürgerverein Berendsborn in den vergangenen Monaten durch zahlreiche Initiativen eingesetzt hat: Die Sanierung der Brienon Brücke. Die nicht nur geschichtsträchtige sondern auch für den innerstädtischen Verkehr so bedeutende Brienon Brücke ist in die Jahre gekommen. Eine im vergangenen Jahr durchgeführte Bauwerksprüfung hat erhebliche Mängel an dem 1965 errichteten Bauwerk festgestellt. Ein anschließendes Gutachten relativiert jedoch die zunächst für den Erhalt der Brücke bedrohlichen Aussagen. Die festgestellten Mängel sind nahezu alle verschleißbedingt und für ein Bauwerk dieses Alters nicht ungewöhnlich. Durch eine zügige Sanierung des Brückenbelages, der Geländer, der Schutzeinrichtungen zur Bahnoberleitung und kleinerer Risse im Beton kann die Fußgängerquerung wieder für viele Jahre eine wichtige Verbindungsfunktion in der Stadt übernehmen.

Der Bürgerverein hat in verschiedenen Anfragen und Schreiben an die Verwaltung seit 2010 auf den Sanierungsstau der Brücke hingewiesen und die Bauwerksprüfung angemahnt. Nach der zwischenzeitlich durchgeführten Prüfung hat der Bürgerverein durch eine aktive Kommunikation mit den Fraktionen des Stadtrates auf die Bedeutung und den Nutzen der Brücke in Relation zu den nun eingesetzten Sanierungskosten hingewiesen. Für rund 350.000 Euro wird der Bestand der Bahnüberführung mindestens für die nächsten 30 bis 40 Jahre gesichert. Der Bürgerverein Berendsborn freut sich mit den Bürgerinnen und Bürgern über die getroffene Entscheidung des Stadtrates und den damit begründeten Fortbestand der Konzer Brienon Brücke.

Die vielfältigen Argumente zum Erhalt der Brücke können hier im Anschreiben an die Fraktionen im Konzer Stadtrat nachgelesen werden.

Dokumentarfilm "Brücke der Verständigung" aus dem Jahre 1965 von Willi Deutsch und Werner Alken: http://www.youtube.com/watch?v=TKH02YwASEs


Aktivitäten der vergangenen Jahre...

Spielplatz ist fertiggestellt



Der Spielplatz zwischen Nikolaus- und Sebastianusstraße ist fertig gestellt. In einer Mitmach-Aktion hat der Bürgerverein Berendsborn-Aktiv gemeinsam mit Bewohnern des Stadtteils letzte Arbeiten durchgeführt.

Das von der Stadt seinerzeit verfasste Spielplatzkonzept für Konz trägt weitere Früchte. Rund 25.000 Euro hat die Stadt Konz in die Hand genommen, um den Spielplatz neu zu gestalten. Durch die großzügigen Spenden des Bürgervereins „Berendsborn Aktiv" und der Stadtwerke Trier von insgesamt 10.000 Euro verringerte sich der Eigenanteil der Stadt Konz auf rund 15.000 Euro. Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs hatten in den letzten Wochen schon die Altgeräte abgebaut und mit dem Aufbau der neuen Spielgeräte begonnen, sodass nur noch wenige Restund Verschönerungsarbeiten auszuführen waren.
Gut 30 Mitglieder des Bürgervereins „Berendsborn Aktiv" und Anwohner der
umliegenden Straßen packten am vergangenen Wochenende tatkräftig an und trugen dazu bei, eine attraktive Spielstätte zu schaffen. Auch die Kinder durften sich beim Befüllen des Sandkastens und dem Aufbringen des Fallschutzes so richtig austoben.
Erfreut war Bürgervereinsvorsitzender Hans-Josef Luy über eine Spende von 1.000 Euro, die ein Bewohner des Stadtteils zu der Aktion beigesteuert hat: "Die Spielplatzaktion und diese Spende zeigen eindrucksvoll, dass der Verein großen Zuspruch aus der Bevölkerung erfährt.“
Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Frieden zeigte sich von dem vorbildlichen Engagement der Erwachsenen und der Kinder beeindruckt: „Es freut mich, dass so viele unserem Hilfsaufruf gefolgt sind. Selbst die Kleinsten leisteten hier eine tolle Arbeit. In den nächsten Monaten stehen weitere Spielplatzerneuerungen auf
unserer Agenda".
Die zahlreichen Helferinnen und Helfer wurden vom Bürgerverein „Berendsborn Aktiv e.V." mit Getränken und einem Imbiss versorgt.

Mehr Bilderder Aktion finden Sie hier.


Mai-Wanderer trafen sich am Berendsborn

Trotz Regens ließen sich die Berendsborner ihr Stadtteilfest nicht vermiesen. Sie feierten zwei Tage rund um den Brunnen. Kinder schmückten den Maibaum und Scharen von Mai-Wanderern machten Station am Berendsbornfest.

Zum vierten Mal hatte der Bürgerverein Berendsborn Aktiv das Berendsborfest organisiert. Zwar machte das Wetter den Organisatoren mit strömendem Regen am Eröffnungsabend einen Strich durch die Rechnung. Dies tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. Gut zwei Dutzend Kinder schmückten den Maibaum, der anschließend von „den stärksten Männern des Berendsborn“ in seinen Ständer gewuchtet wurde.

Neben Kinderbelustigung und Kaffeenachmittag legt der Bürgerverein Wert auf Live-Musik. Der Tanz in den Mai gehört ebenso dazu wie das Frühschoppenkonzert. In diesem Jahr rockten erstmals „The Rats“ aus Trier am Nachmittag die Festwiese. Die füllte sich bei strahlendem Sonnenschein mit Scharen von Maiwanderern. Auch in diesem Jahr werden die Einnahmen des Berendsbornfestes wieder für einen sozialen Zweck des Stadtteils verwendet. „Mit dem Geld unterstützen wir die Stadt bei der Instandsetzung des Spielplatzes in der Sebastianusstraße“, sagt Vereinsvorsitzender Hans-Josef Luy. Im Sommer sollen neue Spielgeräte aufgestellt und vorhandene restauriert werden. Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Frieden lobte denn auch das soziale Engagement des Vereins, der seit seiner Gründung bereit etliche Projekte realisiert hat.



  







Bürgerverein blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Berendsborner wollen Klarheit um Brienon Brücke und Treppenanlage

In seiner Mitgliederversammlung blickte der Vorstand des Bürgervereins auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Zahlreiche Feste, Aktionen und Veranstaltungen brachten viel Arbeit aber auch eine durchweg positive Bilanz.

Berendsbornfest, Winzerfest, Dreck-weg-Tag, Seniorennachmittage, Weinwanderung und Glühweinfest, das sind die Hauptaktivitäten, an denen der Bürgerverein sich im vergangenen Jahr präsentierte. Auch sportlich waren die Berendsborner bei einem Fußball- und einem Boulturnier aktiv. Und natürlich die Parkanlage Deutschherrenstraße – das Großprojekt des Vereins. „Hier sind wir fast fertig“, sagt Vereinsvorsitzender Hans-Josef Luy, „im Frühjahr werden die restlichen Pflanzen gesetzt und Bänke aufgestellt.“ Eine Infotafel mit Stadtplan soll das „Wohnzimmer des Stadtteils“ komplettieren. Als nächstes Projekt will der Bürgerverein die Stadt bei der Aufarbeitung des Spielplatzes in der Sebastianusstraße unterstützen.

Sorgen bereitet den Berendsbornern die Zukunft der Brienon Brücke. Laut Mitteilung der Verwaltung sollte diese wichtige Fußwegverbindung zum Stadtzentrum bereits Anfang des letzten Jahres geprüft und entsprechend saniert werden. „Das ist bisher nicht passiert“, stellte der Vorsitzende fest. Ebenso unklar ist die Zukunft der Treppe von der Ausoniusstraße zum Berendsborn. Auch sie ist offensichtlich reparaturbedürftig. Nachdem im vergangenen Jahr eine Umlegung dieses Fußweges geplant und erste Arbeiten durchgeführt worden waren, tut sich ebenfalls nichts mehr. „Die Verwaltung sollte uns Bürger über diese wichtigen Vorhaben informieren und ihre Zusagen einhalten“, war die einhellige Meinung der Mitglieder des Bürgervereins Berendsborn.



Glühweinfest auf dem Berendsborn gut besucht

Zum ersten Mal veranstaltete der Bürgerverein Berendsborn ein Glühweinfest. Musik und Gesang, Deftiges und Würziges und der Besuch von St. Nikolaus standen auf dem Programm.

Der Duft von Glühwein, Waffeln und frisch Gebrutzeltem lag in der Luft, als der Bürgerverein am 2. Advent sein erstes Glühweinfest feierte. Mit diesem Fest hatte der Verein wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen. So drängten sich bereits kurz nach der Eröffnung die Besucher um den Glühweinstand. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Kinder der Musik-AG der St. Nikolaus Grundschule und das Jugendorchester des Musikverein Concordia Konz. Natürlich fehlte auch St. Nikolaus nicht. Rund 60 Kinder hatten auf den heiligen Mann gewartet. Einige von ihnen hatten Gedichte gelernt, die sie aufsagten. Zur Belohnung gab es für jedes Kind eine süße Nikolaustüte.



Arbeiten auf dem Berendsborn gehen voran
 

Anfang des Jahres hatte der Bürgerverein Berendsborn eine Boule-Bahn in der kleinen Parkanlage an der Bushaltestelle Deutschherrenstraße errichtet und an die Bürger übergeben. Jetzt hat der Verein einen weiteren Bauabschnitt zur Verschönerung des Parks beendet.

In den vergangenen Wochen haben fleißige Vereinsmitglieder die Wege neu angelegt und eine Kiesfläche hergestellt, auf der mehrere Sitzmöglichkeiten und ein Tisch aufgestellt werden. Zudem wurde ein Teil der Bepflanzung entfernt und durch neue Sträucher ersetzt. „Möglich wurde das auch durch die Unterstützung von Sponsoren wie dem RWE, das uns mit seiner Aktion RWE Aktiv vor Ort eine große Hilfe war,“ sagt Vereinsvorsitzender Hans-Josef Luy und ergänzt, „das ganze Areal sieht jetzt schon viel besser aus als vor einem Jahr.“ Damals hatte der Verein mit der Verschönerung des ziemlich heruntergekommenen Platzes begonnen. Im kommenden Frühjahr will der Bürgerverein den Platz fertig stellen. Dann sollen Sitzmöglichkeiten, eine neue Bepflanzung und die Boule-Bahn die Berendsborner zum Verweilen einladen.

  


Neue Fußballtore für die Grundschule

Die Schüler der Grundschule St. Nikolaus, Konz, können sich über zwei neue Bambini-Fußballtore freuen. Der Bürgerverein Berendsborn, der Landtagsabgeordnete Bernhard Henter und der Förderverein der Grundschule St. Nikolaus haben die Anschaffung möglich gemacht.

Über 800 Euro haben die kleinen aber stabilen Fußballtore gekostet. Eine Investition, die sich die Schule nicht ohne weiteres leisten konnte. Kurzerhand übernahm der Bürgerverein die Hälfte der Kosten, den Rest teilten sich der Konzer Landtagsabgeordnete Bernhard Henter und der Förderverein. „Die Tore können wir sehr gut im Sportunterricht aber auch in den Pausen oder Nachmittags für die Ganztagsbetreuung einsetzen,“ freut sich Schulleiter Gerhard Huber. Bestimmt werden die Tore auch am Sommerfest zum Einsatz kommen. Am 22. September lädt die Grundschule zum Abschluss der Renovierungsarbeiten zur Einweihung und Besichtigung ein.



Foto: Kinder der Grundschule St. Nikolaus mit Rektor Gerhard Huber, Hans-Josef Luy (Vorsitzender Bürgerverein), Bernhard Henter, Sandra Gnoyke (Förderverein) und Kerstin Wacht (Bürgerverein)


Weinwanderung des Bürgervereins zieht dutzende

Weinfreunde an

Zum zweiten Mal hatte der Bürgerverein Berendsborn zur wein- und heimatkundlichen Wanderung durch die Umgebung des Konzer Stadtteils eingeladen. Rund 60 Wein- und Wanderfreunde hörten fachkundige Erläuterungen und ließen sich dabei den Wein schmecken.

Bei strahlendem Sonnenschein führte der Weg am Sonntagnachmittag, 16. September, über den Filzener Weg vorbei an den Weinlagen des Konzer Stadtteils bis hin zum Kanzemer Altenberg. Hoch oben über der Saar hatten die Organisatoren zur Stärkung einen Imbiss im Wald aufgebaut. Der Rückweg führte durch den Konzer Wald wieder zurück in den Stadtteil Berendsborn.

Unterwegs erläuterten Winzermeister Hans-Josef Luy, Weingutsbesitzer Claus Piedmont, Revierförster Martin Bee und Karl-Peter Jochem die Landschaft, den Wein und die Pflanzenwelt und gaben Auskünfte zu den Weingütern und Weinlagen. Dazu verkosteten die Wanderer Weine der durchwanderten Weinlagen.


 

Auf geht´s zum Boule spielen

Bürgerverein Berendsborn eröffnet Boule-Bahn

Die neue Boule-Bahn, die der Bürgerverein Berendsborn Aktiv gebaut hat, ist fertig gestellt. Am Freitag, 27. April, 17 Uhr, wird das Areal an der Bushaltestelle Deutschherrenstraße, den Bürgern übergeben. 

Am Freitag, 27 April, werden die ersten offiziellen Boule-Kugeln auf dem neuen Spielfeld rollen. Um 17 Uhr wird der Vorstand die Boule-Bahn in einer kleinen Feierstunde eröffnen und das erste Spiel starten. Die Bürger sind dazu herzliche eingeladen. Mehrere Monate haben die Vereinsmitglieder an dem Spielfeld gearbeitet und einen neuen Weg in der kleinen Parkanlage angelegt. Als besondere Attraktion hat der Verein eine „Papstbank“ aufgestellt. Das vier Meter lange Sitzmöbel diente den Besuchern des Papstgottesdienstes am Besuch Benedikt VI. im vergangenen September in Freiburg als Sitzgelegenheit und kam zuletzt bei der Heilig-Rock.Wallfahrt in Trier zum Einsatz. Jetzt können sich die Berendsborner auf der Holzbank ausruhen.

„Das war der erste Bauabschnitt zur Neuanlage des Parks“, sagt der Bürgervereins-Vorsitzende Hans-Josef Luy. Im Sommer will der Verein eine neue Pflasterfläche mit Sitzbänken errichten und Bereiche mit Pflanzen anlegen. Eine Infotafel soll den neuen Park komplettieren. Nach der Instandsetzung des Bolzplatzes und dem Anlegen eines Basketballkleinspielfeldes ist die Parkanlage das dritte große Projekt des Bürgervereins in dem Konzer Stadtteil.


Auf dem Berendsborn tut sich was
Bürgerverein versteht sich auch als Sprachrohr des Stadtteils

Ein neuer Bolzplatz mit Basketballspielfeld, eine Boulebahn, Seniorennachmittage, Berendsbornfeste, Nikolausfeiern und eine Weinwanderung. Das ist nur eine unvollständige Aufzählung dessen, was der Bürgerverein Berendsborn Aktiv in den zwei Jahren seit seiner Gründung aufgebaut und veranstaltet hat. In der jüngsten Mitgliederversammlung sparten die anwesenden Vereinsmitglieder denn auch nicht mit Lob am Vorstand. Vorsitzender Hans-Josef Luy betonte, dass die vielen Aktivitäten nicht ohne die Hilfe zahlreicher Freiwilliger und Sponsoren möglich gewesen sei. Tausende von Arbeitsstunden seien in den vergangenen zwei Jahren geleistet worden. Über 15.000 Euro habe der Verein bisher in seine Projekte im Stadtteil gesteckt.

„Wir investieren alle Einnahmen und Spenden wieder im Stadtteil Berendsborn“, sagt Luy. Dabei sieht er den Bürgerverein nicht nur als „Geldbeschaffungs- und Stadtteilverschönerungsverein“ sondern auch als Sprachrohr der rund 2.000 Bewohner. Andere Stadtteile würden ihre Interessen über Gemeinderäte und Ortsbeiräte artikulieren und durchsetzen. „Der Bürgerverein Berendsborn gibt den Bürgern unseres Stadtteils eine Stimme“, sagte Luy und appelliert an die Bürger, Missstände und Wünsche zu melden. Mit der Forderung nach dem Erhalt und der Sanierung der Brienon-Brücke hat der Bürgerverein ein wichtiges Thema für die Bewohner des Stadtteils aufgegriffen. Nachdem der Bürgerverein den Konzer Bürgermeister Karl-Heinz Frieden an geschrieben hatte, hat der den Erhalt dieser Fußgängerbrücke zugesagt und Erhaltungsarbeiten angekündigt. „Der Bürgerverein wird das im Auge behalten“, verspricht Vorsitzender Hans-Josef Luy. Einen Schwerpunkt will der neue Vorstand in die Jugendarbeit setzen. „Wir suchen Jugendliche und junge Menschen mit guten Ideen, die wir in die Tat umsetzen können“, sagt Luy.

Der neu gewählte Vorstand des Bürgervereins: Hans-Josef Luy (Vorsitzender), Raimund Esch (2. Vorsitzender), Kerstin Wacht (Schatzmeisterin), Silvia Schwankl (stellvertretende Schatzmeisterin), Karl-Peter Jochem (Schriftführer), Ralf Kopp (stellvertretender Schriftführer), Guido Wacht (Beisitzer), Claudine Peifer und Dirk Adrian (Kassenprüfer).



Bürgerverein Berendsborn legt Basketballkleinspielfeld an

Nachdem der Bürgerverein vor wenigen Wochen den sanierten Bolzplatz an die Stadt übergeben konnte, stellte der Verein jetzt ein Basketballkleinspielfeld fertig. Bürgermeister Dr. Karl Heinz Frieden bedankte sich im Rahmen einer Stadtratssitzung für das Engagement. Im Januar des letzten Jahres hatte sich der Verein gegründet. Engagierte Bürger des Konzer Stadtteil haben Tradition der Berendsornfeste wieder aufleben lassen und den kompletten Erlös in soziale Projekte des Stadtteils gesteckt. So entstand ein komplett neu angelegter Bolzplatz. 11.000 Euro hatte der Verein in das Unternehmen gesteckt. Am Rande des Fußballfeldes errichteten die engagierten Bürger jetzt ein Basketballkleinspielfeld für rund 3.000 Euro. Über 5.000 Euro hat der Verein für beide Vorhaben aus eigener Tasche berappt. Der Rest kam in Form von Sachleistungen oder als Sponsorengelder hinzu. Ebenso mehrere hundert Arbeitsstunden freiwilliger Helfer. Bürgermeister Dr. Frieden dankte dem Verein für das „große ehrenamtliche Engagement, das direkt dem Stadtteil Berendsborn zugute kommt.“ Die nächste Maßnahme hat der Bürgerverein auch schon fest im Blick. „Wir werden nach den Sommerferien damit beginnen, die Parkanlage an der Bushaltestelle in der Deutschherrenstraße neu anzulegen“, sagt Vereinsvorsitzender Hans-Josef Luy. 

  
  


Bürgerverein hat Bolzplatz saniert

Kinder und Jugendliche nutzen das neue Spielfeld mit Begeisterung

Knapp ein Jahr hat der Bürgerverein Berendsborn Aktiv an der Instandsetzung des Bolzplatzes im Konzer Stadteeil Berendsborn gearbeitet. Jetzt hat der Verein die rund 2.000 Quadratmeter große Spielfläche an die Stadt übergeben.

Rund 11.000 Euro und hunderte von Arbeitsstunden haben die Vereinsmitglieder in die Sanierung des Bolzplatzes investiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Aus der alten, mit Löchern und Stolperfallen übersäten Wiese, auf der die Reste zweier morschen Holztore standen, hat der Bürgerverein eine neue Rasenfläche mit zwei stabilen Metalltoren gemacht. Schwere Baumaschinen hatten die ehemals schiefe Fläche eingeebnet. Anschließend hatten viele fleißige Helfer Sand aufgetragen, den letzten Feinschliff vorgenommen und Gras gesät. Nachdem der Platz aufgrund der nassen Witterung Anfang des Jahres unter Wasser stand, rückten wieder Bagger und Helfer an und legten eine Drainage.

Der Vorsitzenden des Bürgervereins, Hans-Josef Luy, war schon ein wenig stolz, als er die neue Rasenfläche mit den beiden neuen Metalltoren am Samstag, 14. Mai, an den Konzer Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Frieden übergeben konnte. „Das war ein gutes Stück Arbeit“, sagte Luy. Im Mai des vergangenen Jahres hatte der damals neu gegründete Verein das Berendsbornfest gefeiert. „Der komplette Erlös des Festes fließt wieder in soziale Projekte des Stadtteils zurück“, sagte Hans-Josef Luy. Rund 4.000 Euro steckte der Verein in die Instandsetzung des Platzes. Weitere knapp 7.000 Euro kamen in Form von Sachleistungen oder als Sponsorengelder hinzu. In diesem Zusammenhang bedankte sich Luy bei den Firmen Elenz und Samok-Bau, der Sparkasse Konz, dem Raiffeisenmarkt Oberemmel, der Karl-Schultheis-Stiftung und den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs, die zum Gelingen des Projekts beigetragen hatten. Darüber hinaus hatten viele freiwillige Helfer mehrere hundert Arbeitsstunden auf dem Platz geleistet. Luy: „Sie alle haben zum Gelingen dieses Projekts beigetragen. Ohne Ihre Hilfe hätten wir das nicht stemmen können.“

Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Frieden lobte das „tolle Engagement“ des Bürgervereins. „Der Verein mobilisiert Geld und gibt es für Projekte im Stadtteil aus. Dieses Engagement entlastet den städtischen Haushalt und verdient Anerkennung.“ Auch Kreisbeigeordneter Wischnewski  lobte die „große soziale Leistung, die der Öffentlichkeit viel Geld spart.“

Wie der Bürgerverein den Erlös des diesjährigen Berendsbornfestes investiert, ist schon zu sehen. Im vorderen Bereich des Platzes soll ein kleines Basketballfeld entstehen. Die Fläche ist schon abgesteckt. Zudem wird der Verein die Parkanlage an der Bushaltestelle in der Deutschherrenstraße neu gestalten.

 

 


Bürgerverein zieht positive Bilanz seines ersten Jahres

Eine positive Bilanz präsentierte der Vorstand den Mitgliedern des vor einem Jahr gegründeten Bürgervereins Berendsborn Aktiv an der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung.

„Das war ein erfolgreiches erstes Jahr“, bilanzierte Vereinsvorsitzender Hans-Josef Luy die ersten zwölf Monate des Vereins. Vor Jahresfrist hatten sich engagierte Bewohner des Stadtteils zusammengeschlossen mit dem Ziel, das Berendsbornfest wieder zu beleben und die Heimatpflege, Jugend und Kultur zu fördern. Das Berendsbornfest am ersten Maiwochenende war ein voller Erfolg. Bürgerstammtische, ein Seniorenkaffee, eine Nikolausfeier sowie ein Dreck-weg-Tag folgten. Dem ganz großen Ziel, die Sanierung des maroden Bolzplatzes in der Kurfürstenstraße, sind die aktiven Berendsborner auch schon sehr nahe. Der Platz ist angelegt, die Wiese gesät, die Tore stehen zum Einbau bereit. Nur das Wetter hat einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Wir müssen noch eine Drainage legen, damit das Wasser vom Platz verschwindet“, sagt Luy. Das wollen freiwillige Helfer in den nächsten Tagen erledigen. Ohne die vielen Helfer und Sponsoren sei die Vielzahl an Aktivitäten und Veranstaltungen nicht machbar gewesen, meint Luy. Knapp 7.000 Euro hat der Verein in den Platz investiert. Das nächste Berendsbornfest wird bereits geplant, am Weinfest im Maiers-Park will man auch teilnehmen. Mit dem erwirtschafteten Geld soll ein Basketballfeld angelegt und die kleine Parkanlage am Berendsborn/Ecke Deutschherrenstraße hergerichtet werden. Das zweite Vereinsjahr verspricht dann ebenso erfolgreich zu werden.





Bürgerstammtisch mit Bürgermeister Dr. Frieden

Auf Einladung des Bürgervereins besuchte der Bürgermeister den Stammtisch in der Weinstube Luy. Frieden lobte die Arbeit des Vereins: „Sie haben das Berendsbornfest wieder ins Leben gerufen, den Bolzplatz saniert und eine Reihe anderer Aktionen durchgeführt, die das Zusammenleben innerhalb des Stadtteils fördern.“

Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit zum direkten Gespräch mit dem Bürgermeister. Ein Kritikpunkt war der Zustand der städtischen Grünanlagen, die nach dem Empfinden einiger Bewohner nicht so gründlich gepflegt würden wie in anderen Bereichen der Stadt. Bei der Vielzahl der Anlagen könnte sich die Verwaltung nicht intensiv um alle Anlagen kümmern, meinte Frieden. Nichtsdestotrotz sollten sich die Bürger an die Verwaltung wenden, wenn sie grobe Missstände erkennen. Dies gelte ebenso für Verkehrsverstöße, die von den Gästen in zunehmendem Maße festgestellt wurden. Parkverstöße würden von der Verwaltung geahndet, weiteren Geschwindigkeitsbeschränkungen erteilte der Bürgermeister eine klare Abfuhr. Auf den schlechten Zustand einiger Straßen angesprochen führte das Stadtoberhaupt aus, dass die Straßenzustände katalogisiert würden. Einige Straßen seien so schlecht, dass sie komplett neu errichtet werden müssten. Es wäre zu überlegen, ob zusätzliche Leitungen in die Straßen verlegt würden, um später möglicherweise eine Nahwärmeversorgung aufzubauen. Dies sei aber nur dann möglich, wenn es genügend  Interessenten gäbe.

Für schnelle Abhilfe will der Bürgermeister bei der schlechten Beleuchtung des Schwester-Marcellina-Weges sorgen. Ebenso schnell räumte er mit dem Gerücht auf, die Brienon-Brücke würde gesperrt. Die spontane Spende von SAMOK-Chef Peter Leiss beschert den Berendsbornern eine neue Ruhebank am Filzener Weg. Und schließlich ließ das große Lob des Bürgermeisters, der gleichzeitig an die Selbstverantwortung der Bürger appellierte und Applaus für die Initiativen des Bürgervereins spendete, den Stammtisch zu einem Erfolg für den jungen Verein werden.